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Was ist Hoopdance? Wo kommt es her und was kann es?

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Preis: umsonst

Heimlich, still und leise hat ein neuer Trendsport seinen Weg zu uns gefunden. Ursprünglich ein Tanz der Indianer wurde er in Amerika weiter entwickelt und findet heute auch bei uns zahlreiche Anhänger, unabhängig von Alter und Geschlecht.

Das Tolle am Hoopdance ist, es sieht nicht nur beeindruckend aus und macht unglaublich viel Spaß, es ist auch ein wunderbares Training für Körper und Geist!

Die Grundlagen sind schnell erlernt und bilden die Basis für den Tanz mit dem Reifen oder ein effektives Workout.

Um mit dem Hooping zu beginnen brauchst du lediglich einen passenden Reifen und 2m x 2m Platz (wie du den richtigen Reifen findest kannst du bei „Reifen kaufen- wie finde ich den richtigen Reifen“ nachlesen.)

 

 

Wirkung auf den Körper:

verbessert die Körperwahrnehmung und Koordination
fördert die Beweglichkeit
steigert die Ausdauer
fördert den Muskelaufbau
unterstützt die Rückbildung nach der Schwangerschaft
regt die Verdauung und Fettverbrennung an
 

 

Wirkung auf den Geist

verbessert das Rhythmusgefühl
entspannt und macht den Kopf frei
fördert die Kreativität

 

Entstehung
Seinen Ursprung hat der Reifentanz bei den Ureinwohnern Amerikas, den Indianern. Er war eine tänzerische Form des Geschichtenerzählens. Die Tänzer verwendeten dabei bis zu 30 Reifen und brachten diese in Formationen um Tiere, Symbole oder verschieden Elemente dar zu stellen. Der Reifen selbst hat durch seine Kreisform die spirituelle Bedeutung des nie endenden Kreislaufes des Lebens. Durch schnelle Bewegungen werden die Formationen geändert, die entweder in den Händen gehalten werde oder über den Körper gestülpt werden. Die oft handgemachten Reifen habe dabei einen Durchmesser von bis zu 2,5m. Ursprünglich wurden die Tanzreifen aus Holz gefertigt und in bunte Bänder gehüllt, heute werden sie jedoch aus Kunststoffrohrleitungen hergestellt.

Heute ist der Indianische Reifentanz offiziell als Kulturerbe anerkannt. In Arizona werden regelmäßig Wettbewerbe ausgetragen, bei denen bis zu 80 Teilnehmer vor mehr als 10´000 Zuschauern antreten. 1994 nahm die erste Frau (Jackie Bird ) an dem Wettbewerb teil, Im Jahr 2000 gewann Lisa Odjig als erste Frau. Seitdem sind Frauen beim Reifentanz nicht mehr weg zu denken.
 


Die Geschichte von Pukawiss
Nach der Geschichte von Schriftsteller Brasil H. Johnston erfand der Manitou Pukawiss (Anishinaabe-Kultur) , Nanabozho den Reifentanz. Die anderen Jungs seines Clans schwammen, jagten und liefen. Doch an alldem hatte Pukawiss kein Interesse. Er wollt nur die Tiere beobachten. Sein kleiner Bruder dagegen war wie die anderen Jungs, weshalb er vom Vater mehr Aufmerksamkeit bekommen haben soll. Daher auch der Name Pukawiss- der Unerwünschte/ der Ausgegrenzte. Er zog es vor, das Verhalten der Tiere beobachten, anstatt sie zu erlegen. So hatte er den Menschen viel über Werte wie Treue, Güte und Freundschaft beizubringen. Er tat dies, indem er die Tiere imitierte. Er wurde zum Tänzer und versuchte stets seinen Tanz zu perfektionieren. Durch Erzählungen wurde er schnell über die Dorfgrenzen hinaus bekannt. So wurden auch andere Gemeinschaften auf ihn aufmerksam und er wurde zum herumreisenden Tänzer, Lehrer und Geschichtenerzähler.

Mit seinem Bruder Chee-aub-Oozoo ergänzte er den Tanz mit traditionellen, indianischen Instrumenten wie Flöte und Trommeln. Er fügte die Geschichte der Menschen zu seinen Choreografien hinzu und erfand den Reifentanz, um den Menschen seine Botschaften zu übermitteln. So wurden die Tänzer zu Beratern mit Reifen, dessen Symbolik den Kreislauf darstellt und den Menschen zeigen sollte, dass sie für ihr eigenes Tun und Handeln verantwortlich sind und dass jedes Problem in die Verantwortung seines Schöpfers zurückkehrt.

Pukawiss Vater und der Großteil seiner Brüder konnten seine Kunst nicht verstehen. Immer wieder provozierte und neckte er seine Geschwister in den Darbietungen. <<einmal zu oft soll er als älterer Bruder geneckt haben, indem er sich beim Diebstahl der Preistauben seines kleinen Bruders Nanabozho beteiligt habe. Dieser soll daraufhin, beleidigt durch diesen Streich, einen Felsen, unter dem sich Pukawiss versteckte wie eine Schlange, niedergerissen und umgewälzt haben. Aber Pukawiss war nicht tot. Aber seit diesem Tag verhöhnte er alle, die zu viel Stolz hatten.

Noch heute glauben die Mitglieder der Anishinaabe-Gemeinschaft (Pukawiss Nachfahren), dass sie Ihn immer dann sehen, wenn der Wind die Blätter und den Boden neckt und sie so zum tanzen bringt.